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1976 - 1982 |



Es begann im Jahre 1976 in der Realschule Bünde-Nord. Aufgeregte Eltern brachte ihre zum Teil noch aufgeregteren Kinder zum l. Schultag in der Realschule. Alles gewohnte aus der Grundschule war hier nicht mehr; neues Gebäude, neue Räume, neue Gesichter. Konnte ich wenigstens meine Freundin oder meinen Freund oder wenigstens ein bekanntes Gesicht auf den Platz neben mir bekommen? Wenigstens bestand die damalige 5 c im großen Stamm aus Spradowern. Der Rest war ein bunt zusammengewürfelter Haufen; etwas Dünne, etwas Ennigloh, ach ja, und Rödinghausen war auch noch dabei.
Als Klassenlehrerin trat ein "Fräulein Schmitt" auf, die es bestimmt nicht einfach hatte. Klassenlehrerin und dann nur Kunst vermitteln? Das erste nähere Kennenlernen der Mitschüler fand unter ihrer Aufsicht auf einem Discoabend im damaligen Klassen-raum statt.
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Für den rechten Schliff sorgte der gute Hans Niewöhner der seinen trockenen Geschichts- und später auch Deutschunterricht mit leichten Massageübungen auflockerte. Trotz seiner althergebrachten Lehrmethoden war er uns jedoch während der ganzen Schulzeit ein guter Freund. Seine Lebensaufgabe - Wangerooge und die Kriegsgräberfürsorge - brachte er auch uns nahe.
Nach 2 turbulenten Jahren (Bömmels Stinkbombe und zahlreichen Tadeln) -die 7 c hatte sich zum Lehrerschreck und Rebell der Schule entwickelt -, sah unser Direx Heinrich Eickmeyer seine Chance darin, uns den Vorzeigepauker Dipl.-Psych. Horst Rudolf auf den Hals zu jagen.

Für diesen war der Unterricht mit uns so wertvoll und ertragreich, daß er sogar zum Doktor befördert wurde. Er verstand es unsere schwierigsten Charaktere auf Vordermann zu bringen.
Nur sein Wandervogel brachte uns schier zu Verzweiflung und die
Busunternehmer an den Rand des Ruins. Wie gut/ daß wir wenigstens nach
Wangerooge nicht laufen mußten!

Wangerooge, ein Kapitel für sich!

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Strandkunde, Deutschunterricht in den
Dünen mit vergeblichen Warten auf den
Schinunelreiter (nicht einmal der
Deichgraf ließ sich blicken!) und die
unvermeidlichen Inselumwanderungen
rundeten das damals noch harmlose
Nachtleben so ab, daß diese
turbulenten Wochen auch für unsere
Pauker erträglich waren.
Für die 9 c stand der 2. Lehrerwechsel an. Die Reservebank der Freiwilligen hatte sich bereits sehr gelichtet; Willi Möcker beschränkte sich auf kurze aber lautstarke Gastspiele in unseren Freistunden, Heide Motullo (Heidi, deine Welt sind die Berge...) nahm sich lieber die neugegründete Hoffnungsklasse 9 d. Blieb für uns nur der unerschrockene, abgebrühte und welterfahrene Helmut "Harry" Wetzel.
Harry besaß tatsächlich den Mut uns auf die große weite Welt vorzubereiten. Diese vermittelte er uns durch ein Einführungsseminar in Prag, Kulturell hatten wir mehr Interesse an Bier, Krimsekt und anderen kulinarischen Genüssen als an Museen, Burgen usw. Aber auch hier hat uns
"Harry" mitgeschliffen, und uns bleibende Eindrücke mit auf den Wec gegeben. _^_^^^^^___i^_______,^,^
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Unvergessen werden uns seine Qualitäten als Lebensretter (nicht nur in Prag) bleiben.
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Er stand immer zu uns, nicht nur auf den Klassenfahrten, sonder auch im Lehrerkollegium. |

So schnell vergingen 6 nicht ganz streßfreie Schuljahre. Fast die ganze Mannschaft der C erreichte das Klassenziel, nur einige wenige wurden mit der roten Karte bedacht.
Vor den Feierlichkeiten zum Schulabschluß lud uns unser Spezi Helmut zu einer Gartenfete an die Schulstraße ein. Hier wurden die letzten Einzelheiten für den entgültig letzten Tag besprochen.


Am 25.6.1982 war es dann soweit; wir wurden offiziell in die Zukunft entlassen. Mit Bläserstück, Ansprache und Chor verabschiedete sich die Schule von uns. Aber auch wir bedachten unsere Lehrer mit Abschlußzeugnissen, die einigen wohl zu denken gegeben haben.

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Die neugewonnene Freiheit feierten wir mit einer Treckerfahrt durch Bünde und anschließender feuchtfröhlicher Party weitab vom schulischem Geschehen im "Kotten" Benien. |


